Wie empfindlich sind Fujifilm-Kameras gegen Feuchtigkeit und Nässe?
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Wie empfindlich sind Fujifilm-Kameras gegen Feuchtigkeit und Nässe?
Kurzfazit
Fujifilm-Kameras sind nicht wasserdicht,
sondern je nach Modell mehr oder weniger wetterresistent. Das ist ein
entscheidender Unterschied. Eine wetterresistente Fujifilm kann Regen,
Sprühnebel, Schnee, Staub und feuchte Luft deutlich besser wegstecken als ein
ungeschütztes Gehäuse. Sie ist aber keine Actioncam, keine Tauchkamera und
keine Kamera, die man bedenkenlos in Starkregen, Meeresgischt oder unter
fließendes Wasser halten sollte.
Die robustesten Fujifilm-Gehäuse sind die GFX100/GFX100
II-Klasse, die X-H-Serie und einige ältere Profi-Modelle wie X-H1,
X-T2/X-T3/X-T4, X-Pro2/X-Pro3. Die aktuellen kompakten Modelle wie X-T50,
X-S20, X-E5, X-M5, X-T30 III und X half sollte man bei Nässe deutlich
vorsichtiger behandeln, weil Fujifilm sie nicht als wettergeschützte Gehäuse
bewirbt. Die X100V/X100VI ist ein Sonderfall: Sie wird erst mit
Adapterring und Schutzfilter sinnvoll wetterresistent. Fujifilm nennt für die
X100V explizit den kombinierten Einsatz von AR-X100 Adapterring und PRF-49
Schutzfilter; bei der X100VI nennt Fujifilm ebenfalls den
AR-X100/LH-X100-Adapter und 49-mm-Filter als Schutzlösung.
1. Was „Weather Resistant“ bei Fujifilm wirklich
bedeutet
Fujifilm spricht meist von Weather Resistant, weather-sealed
points, dust and moisture resistance oder dust-/weather-resistant.
Das bedeutet: Dichtungen, Labyrinthe, Abdeckungen und konstruktive Maßnahmen
sollen verhindern, dass Feuchtigkeit und Staub an kritische Stellen gelangen.
Es bedeutet aber nicht:
keine IP-Zertifizierung,
keine Garantie gegen Wasserschäden,
keine Eignung für Untertauchen,
keine Sicherheit bei Salzwasser,
keine unbegrenzte Regenfestigkeit.
Auch bei wetterresistenten Modellen nennt Fujifilm
meist eine Betriebsumgebung mit 10–80 % Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation.
Das findet sich zum Beispiel in den technischen Daten der X-T4 und GFX50S II.
Kondensation ist also ein eigener Risikofaktor: Eine Kamera kann von außen
trocken aussehen und innen trotzdem Feuchtigkeit abbekommen, wenn sie schnell
von Kälte in Wärme gebracht wird.
Der zweite wichtige Punkt: Das ganze System zählt.
Ein abgedichtetes Gehäuse mit nicht abgedichtetem Objektiv ist nur
eingeschränkt geschützt. Fujifilm schreibt bei der GFX100S II ausdrücklich,
dass die Wetterresistenz in schwierigen Umgebungen gilt, wenn die Kamera mit
einem wetterresistenten GF-Objektiv verwendet wird.
2. Die praktische Nässe-Skala
Für den Alltag lässt sich Fujifilms Wetterschutz grob
so einteilen:
|
Stufe |
Bedeutung |
Typische Modelle |
|
A – sehr robust |
Professionelle Wetterabdichtung, gut für Regen,
Schnee, Staub, Kälte, lange Outdoor-Einsätze; trotzdem nicht wasserdicht |
GFX100/GFX100 II, X-H2, X-H2S, X-H1 |
|
B – robust |
Guter Wetterschutz für Regen, Reisen, Reportage,
Outdoor-Fotografie |
X-T5, X-T4, X-T3, X-T2, X-Pro3, X-Pro2, GFX100S II,
GFX50S II, GFX50R |
|
C – bedingt geschützt /
Sonderfall |
Schutz nur mit Zubehör oder weniger professionell
ausgelegt |
X100V, X100VI, GFX100RF mit Filterlösung |
|
D – empfindlicher |
Keine offiziell beworbene Abdichtung; leichte
Feuchtigkeit nur mit Vorsicht |
X-S20, X-T50, X-E5, X-M5, X-T30 III, X half, ältere
X-E/X-Txx/X-A/X-M-Modelle |
3. Einzelne Fujifilm-Modelle im Vergleich
Fujifilm X-H2S und X-H2: sehr gute Wahl bei schlechtem
Wetter
Die X-H2S und X-H2 gehören bei Fujifilm
zu den robustesten APS-C-Gehäusen. Fujifilm nennt bei beiden 79
wettergeschützte Punkte, hohe Staub- und Feuchtigkeitsresistenz und Betrieb
bis −10 °C.
Einschätzung:
Sehr gut für Regen, Sport, Wildlife, Reportage, Wintereinsätze und feuchte
Umgebungen. Mit WR-Objektiv und geschlossenen Klappen kann man damit
realistisch im Regen arbeiten. Bei Starkregen, seitlichem Windregen, Salzwasser
oder langen Sessions ohne Schutzhaube bleibt ein Risiko.
Empfindlichkeit: gering bis
mittel. Die Kamera ist robust, aber nicht wasserdicht.
Fujifilm X-H1: sehr robust, aber älter
Die X-H1 war Fujifilms erste besonders robust
ausgelegte X-H-Kamera. In Tests und Fujifilm-nahen Entwicklungsangaben werden 94
Dichtungspunkte beziehungsweise eine Kombination aus Dichtungen am Body und
Batteriegriff genannt; außerdem wird Betrieb bis −10 °C beschrieben.
Einschätzung:
Für ein älteres Modell sehr solide. Wegen des Alters sollte man aber gebrauchte
Exemplare vorsichtiger bewerten: Gummidichtungen, Klappen und Port-Abdeckungen
altern. Eine stark gebrauchte X-H1 kann empfindlicher sein als eine wenig
genutzte X-T5.
Empfindlichkeit: gering,
bei gebrauchten Exemplaren abhängig vom Zustand.
Fujifilm X-T5: robust, aber nicht die absolute
Spitzenklasse
Die X-T5 hat laut Fujifilm 56
wettergeschützte Punkte, hohe Staub- und Feuchtigkeitsresistenz und
funktioniert bis −10 °C.
Einschätzung:
Sehr gute Reisekamera und Landschaftskamera bei wechselhaftem Wetter. Sie ist
aber konstruktiv kompakter und leichter als X-H2/X-H2S. Für normalen Regen mit
WR-Objektiv ist sie geeignet; bei längeren Schauern würde ich trotzdem
Regenschutz verwenden.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel. Sehr alltagstauglich, aber nicht zum „Dauerregen ohne Nachdenken“.
Fujifilm X-T4, X-T3 und X-T2: bewährte wetterfeste
Klassiker
Die X-T2 wurde mit 63 Abdichtungspunkten,
Staub- und Feuchtigkeitsresistenz sowie Betrieb bis −10 °C beworben.
Die X-T4 nennt in den technischen Daten ebenfalls Betrieb bis −10 °C
und 10–80 % Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation.
Einschätzung:
Die X-T2/X-T3/X-T4-Reihe ist im Fujifilm-System eine der verlässlichsten Linien
für Outdoor-Fotografie. Besonders die X-T3 und X-T4 haben sich bei vielen
Reportage-, Landschafts- und Reisefotografen bewährt. Auch hier gilt: Das
WR-Objektiv ist Pflicht, wenn der Schutz wirklich zählen soll.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel. Gut gegen Regen und Schnee, aber Alter und Zustand sind wichtig.
Fujifilm X-T1: historisch wetterresistent, aber heute
alterskritisch
Die X-T1 wurde mit etwa 80
Abdichtungspunkten, Staub- und Wasserresistenz sowie Betrieb bis −10 °C
beschrieben.
Einschätzung:
Auf dem Papier war die X-T1 sehr gut geschützt. Heute ist sie aber ein älteres
Gebrauchtmodell. Dichtungen können nach vielen Jahren härter, spröder oder
undichter werden. Für Regenrisiko würde ich sie nicht mehr so sorglos einsetzen
wie eine neue X-T5 oder X-H2.
Empfindlichkeit:
ursprünglich niedrig, heute je nach Zustand mittel.
Fujifilm X-Pro3: robustes Rangefinder-Gehäuse
Die X-Pro3 wird mit 70 wettergeschützten
Stellen beschrieben.
Einschätzung:
Für Street, Reportage und Reisen bei schlechtem Wetter sehr gut. Die X-Pro3 ist
aber kein Sport-/Outdoor-Flaggschiff wie die X-H-Serie. Sie ist eher eine
robuste Reportagekamera als eine Kamera für stundenlangen Regen.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel.
Fujifilm X-Pro2: gut geschützt, aber älter
Die X-Pro2 wurde mit mehr als 61
Wetterdichtungen, Spritzwasser-/Staubschutz und Betrieb bis 14 °F / −10
°C beworben.
Einschätzung:
Sehr brauchbar bei Regen, besonders mit kleinen WR-Festbrennweiten wie XF23mmF2
R WR, XF35mmF2 R WR oder XF50mmF2 R WR. Als Gebrauchtkamera gilt aber wieder:
Alter, Stürze, verbogene Klappen oder ausgeleierte Abdeckungen können die reale
Dichtigkeit verschlechtern.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel, bei stark genutzten Exemplaren eher mittel.
Fujifilm X100V und X100VI: nur mit Filter wirklich
wetterresistent
Die X100V und X100VI sind besonders
missverständlich. Das Gehäuse allein ist nicht die ganze Geschichte. Fujifilm
nennt für die X100V ausdrücklich den kombinierten Einsatz von AR-X100
Adapterring und PRF-49 Schutzfilter als Voraussetzung. Bei der X100VI
verweist Fujifilm ebenfalls auf den AR-X100/LH-X100-Adapter und Schutzfilter
für die Frontlinse.
Einschätzung:
Mit korrekt montiertem Adapterring und Schutzfilter ist die X100V/X100VI
deutlich besser gegen Regen geschützt. Ohne Filter bleibt die bewegliche
Frontlinsenkonstruktion ein Risiko. Bei Nieselregen und kurzer Nutzung: okay.
Bei starkem Regen: Regenschutz. Bei Strand, Salzwasser, Nebel am Meer: sehr
vorsichtig.
Empfindlichkeit:
Ohne Filter: mittel bis hoch.
Mit Filterkit: mittel bis niedrig.
Fujifilm X100F, X100T, X100S, X100: empfindlicher
Die älteren X100-Modelle vor X100V wurden nicht wie
X100V/X100VI als wetterresistente Modelle mit Filterlösung positioniert. Ein
Fujifilm-Story-Beitrag zur X100F erwähnt sogar, dass manche sich
Wetterresistenz gewünscht hätten.
Einschätzung:
Bei älteren X100-Modellen würde ich Regen vermeiden. Ein paar Tropfen sind
nicht automatisch tödlich, aber das Risiko ist deutlich höher als bei
X100V/X100VI mit Filterkit.
Empfindlichkeit: mittel bis
hoch.
Fujifilm X-T50: schöne Reisekamera, aber kein
offiziell wettergeschütztes Gehäuse
Die X-T50 wird von Fujifilm nicht als
wetterresistente Kamera wie die X-T5 beworben. Erfahrungsberichte zeigen, dass
sie leichte Feuchtigkeit überstehen kann, aber mehrere Tests und Praxisberichte
weisen darauf hin, dass sie nicht offiziell weather-sealed ist.
Einschätzung:
Für Alltag, Stadt, Reisen und gelegentliche Tropfen okay, aber nicht die
Kamera, die ich bewusst im Regen einplane. Wer oft draußen fotografiert, sollte
eher X-T5 wählen.
Empfindlichkeit: mittel.
Fujifilm X-S20: vielseitig, aber bei Nässe vorsichtig
Die X-S20 ist stark als Hybrid-, Reise- und
Creator-Kamera, aber nicht als wettergeschütztes Gehäuse positioniert. In
Fujifilms aktueller X-Serie stehen die wetterrobusten Gehäuse klar bei
X-H2/X-H2S, X-T5 und X-Pro3; X-S20 gehört nicht in diese Schutzklasse.
Einschätzung:
Leichter Nieselregen mit Vorsicht, Kamera schnell abwischen, keine nassen
Objektivwechsel. Für Outdoor bei unsicherem Wetter: Rain Cover oder
wasserdichte Tasche.
Empfindlichkeit: mittel bis
hoch.
Fujifilm X-E5 und ältere X-E-Modelle: kompakt, aber
nicht für Regen gebaut
Die X-E5 wird in aktuellen Reviews trotz
hochwertigerem Body als nicht wettergeschützt beschrieben.
Einschätzung:
Ideal für Street, Reise, Alltag, aber bei Regen eher unter Jacke oder in
Tasche. Ein WR-Kit-Objektiv schützt nicht automatisch das Gehäuse. Gerade
seitliche Klappen, Einstellräder und der Objektivanschluss bleiben
Risikoquellen.
Empfindlichkeit: mittel bis
hoch.
Fujifilm X-M5: klar vorsichtig behandeln
Die X-M5 ist sehr kompakt und leicht, wird aber
nicht als wettergeschütztes Gehäuse positioniert. Fujifilms eigene Produktseite
hebt Mobilität und Creator-Funktionen hervor, nicht Wetterschutz.
Einschätzung:
Für Alltag und Vlogging top, aber Regen ist nicht ihr Revier. Bei Nässe
unbedingt schützen.
Empfindlichkeit: hoch.
Fujifilm X-T30 III, X-T30 II, X-T30, X-T20, X-T10:
nicht für Nässe gedacht
Die X-T30 III wird in aktuellen Tests
ausdrücklich als Kamera ohne Wetterabdichtung beschrieben.
Einschätzung:
Diese Linie ist kompakt und leistungsfähig, aber nicht für Regen konstruiert.
Einzelne Tropfen überlebt sie oft, aber bewusstes Fotografieren im Regen ist
riskant.
Empfindlichkeit: hoch.
Fujifilm X half: sehr empfindlich bei Nässe
Die X half ist eine kleine, kreative
Kompaktkamera. Aktuelle Tests bemängeln ausdrücklich fehlende Wetterabdichtung.
Einschätzung:
Nicht für Regen, Schnee oder feuchte Outdoor-Einsätze kaufen. Bei Nässe sofort
wegpacken.
Empfindlichkeit: hoch.
4. Fujifilm GFX: Mittelformat und Feuchtigkeit
GFX100 und GFX100 II: Fujifilms robusteste Klasse
Die ursprüngliche GFX100 wurde mit 95
wettergeschützten Punkten inklusive EVF, Staub-/Feuchtigkeitsresistenz,
Betrieb bei −10 bis 40 °C und 10–80 % Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation
beschrieben.
Einschätzung:
Die GFX100-Klasse ist unter Fujifilm-Gehäusen besonders robust. Trotzdem:
Mittelformatkameras sind teuer, groß und haben große Dichtflächen. Bei
Starkregen würde ich trotz Wetterresistenz einen Regenschutz verwenden.
Empfindlichkeit: niedrig,
aber wegen hoher Reparaturkosten praktisch vorsichtig behandeln.
GFX100S II und GFX50S II: robust, aber kompakter
Die GFX100S II ist laut Fujifilm an 60
Stellen abgedichtet und soll schwierige Wetterbedingungen meistern, wenn
sie mit wetterresistentem GF-Objektiv genutzt wird.
Die GFX50S II wird ebenfalls mit einem an 60 Stellen
abgedichteten Body beschrieben und mit Betrieb bis −10 °C sowie 10–80 %
Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation angegeben.
Einschätzung:
Sehr gut für Landschaft, Reise, Studio-on-location und ruhige Outdoor-Arbeit.
Aber: Objektivwechsel bei Regen vermeiden, Ports geschlossen halten,
Kondensation ernst nehmen.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel.
GFX50R und GFX50S: wettergeschützt, aber ältere
Generation
Die GFX50R wurde mit einem magnesiumlegierten,
an 64 Stellen abgedichteten Gehäuse beschrieben.
Die GFX50S wird in Spezifikations- und Testquellen als staub- und
wettergeschützt beschrieben; teils werden 58 Wetterdichtungen genannt.
Einschätzung:
Gute Wetterresistenz, aber heute altersabhängig. Bei gebrauchten GFX-Gehäusen
sollte man Klappen, Dichtungen, EVF-Kontakte und Objektivanschluss genau
prüfen.
Empfindlichkeit: niedrig
bis mittel, je nach Zustand.
GFX100RF: Sonderfall wie X100VI, aber im GFX-System
Die GFX100RF ist eine fest verbaute
Mittelformatkamera. Fujifilm schreibt, dass der Adapterring in Kombination mit
Filtern die Kamera wetterresistent macht.
Einschätzung:
Mit Filterlösung deutlich besser geschützt, ohne Filter würde ich sie bei Regen
vorsichtig behandeln. Wegen des Preises und der festen Optik würde ich sie
nicht als „Regenkamera“ missverstehen.
Empfindlichkeit:
Mit Filter: mittel bis niedrig.
Ohne Filter: mittel.
5. Die häufigsten Schwachstellen bei Fujifilm und
Nässe
Die gefährlichsten Stellen sind fast immer:
Objektivanschluss: besonders
mit nicht-WR-Objektiven.
Akkufach und Speicherkartenfach: Klappen müssen sauber schließen.
USB-/HDMI-/Mikrofonklappen: niemals offen im Regen betreiben.
Blitzschuh: Wasser kann stehen bleiben. Nach Regen trocknen.
Einstellräder und Tasten: Spritzwasser ist okay, stehendes Wasser nicht.
Zoom-Objektive: Pumpbewegungen können Feuchtigkeit hineinziehen.
Kondensation: oft gefährlicher als sichtbarer Regen.
Salzwasser: sehr kritisch, weil es korrosiv ist. Auch wenig Gischt kann
langfristig Schaden verursachen.
6. Welche Fujifilm-Kamera für welches Wetter?
|
Situation |
Geeignet |
Vorsicht |
|
Leichter Nieselregen, 10 Minuten |
X-H2, X-H2S, X-T5, X-T4, X-Pro3, GFX100S II, X100VI
mit Filter |
X-T50, X-S20, X-E5 nur geschützt |
|
Normaler Regen, längere Fototour |
X-H2/X-H2S, X-T5, X-T4, GFX100/GFX100 II mit
WR-Objektiv |
Regenschutz trotzdem sinnvoll |
|
Starkregen / Windregen |
Nur mit Regencover, auch bei WR-Modellen |
Nicht-WR-Modelle vermeiden |
|
Schnee |
WR-Modelle gut, danach trocknen |
Kondensation beim Reingehen vermeiden |
|
Strand / Meeresgischt |
Nur mit Schutz, danach außen reinigen |
Salzwasser ist sehr gefährlich |
|
Tropen / hohe Luftfeuchte |
WR-Modelle besser, Silicagel nutzen |
Kondensation und Pilzrisiko |
|
Wasserfall / Sprühnebel |
WR + Schutzfilter + Regencover |
Nicht frontal in Sprühnebel halten |
|
Untertauchen / Wasserstrahl |
Keine normale X/GFX-Kamera |
Nur echte Unterwassergehäuse |
7. Praktische Empfehlungen
Wer regelmäßig bei schlechtem Wetter fotografiert,
sollte zu X-H2, X-H2S, X-T5, X-T4, X-Pro3 oder GFX100S II/GFX100 II
greifen und dazu konsequent WR-Objektive verwenden.
Wer eine X100V oder X100VI nutzt, sollte den
passenden Adapterring und Schutzfilter dauerhaft montieren, wenn Regen ein
Thema ist.
Wer X-T50, X-S20, X-E5, X-M5 oder X-T30 III
nutzt, sollte immer eine kleine Regenhülle, einen Zip-Beutel oder wenigstens
eine trockene Jackentasche einplanen. Diese Kameras können Alltag aushalten,
aber sie sind nicht die richtige Wahl, wenn Nässe Teil des Jobs ist.
Die wichtigste Regel: Wetterresistent heißt nicht
sorglos. Es heißt nur: Du hast mehr Sicherheitsreserve. Je teurer, älter
oder wichtiger die Kamera ist, desto eher lohnt sich ein einfacher Regenschutz.
Externe Links
PICTRS : https://www.pictrs.com/morisot-art?l=de
Fujifilm-Blog : https://fujifilm-kameras.blogspot.com
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