Spaßige, nicht ganz ernst gemeinte Jobvorschläge bei Fujifilm

 

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Spaßige, nicht ganz ernst gemeinte Jobvorschläge bei Fujifilm

 

Wer bei Fujifilm arbeitet, hat wahrscheinlich mit Kameras, Bildtechnologie, Medizinsystemen oder Drucklösungen zu tun. Aber ganz ehrlich: Das klingt zwar wichtig, doch ein bisschen Raum für skurrile Fantasie muss sein. Deshalb kommt hier eine kleine, ausdrücklich nicht ernst gemeinte Liste mit Jobs, die es bei Fujifilm geben sollte.

 

1. Chief Analog Nostalgia Officer

Aufgabe: Menschen daran erinnern, dass Fotos früher nicht direkt nach 0,3 Sekunden auf dem Handy verschwanden, sondern in Schuhkartons wohnten.

Dieser Job wäre zuständig für Sätze wie:

„Ja, das Korn gehört so.“

und

„Nein, das ist kein Fehler, das ist Atmosphäre.“

Vermutlich würde man dabei ausschließlich Rollkragenpulli tragen und leicht verträumt aus dem Fenster schauen.

 

2. Instax-Momenten-Inszeneur:in

Hier geht es darum, dafür zu sorgen, dass jede Sofortbildaufnahme aussieht wie der perfekte Mix aus Spontaneität und sorgfältig geplanter Deko.

Kompetenzen:

· Konfetti im richtigen Winkel werfen

· Menschen dazu bringen, „ganz natürlich“ zu lachen

· in unter fünf Sekunden beurteilen, ob noch irgendwo eine Zimmerpflanze ins Bild geschoben werden muss

 

3. Senior Color Mood Translator

Nicht einfach nur Farben auswählen. Nein. Dieser Job übersetzt Gefühle in Farbtöne.Beispiele:

· „optimistisch, aber mit leichtem Wochenendgefühl“

· „Montag, aber ein freundlicher Montag“

· „Kaffee um 8:12 Uhr im Frühling“

 

Niemand weiß genau, wie diese Person arbeitet, aber alle nicken respektvoll.

 

4. Geräuschdesigner:in für den perfekten Kameraklick

Ein extrem wichtiger Posten. Schließlich gibt es kaum etwas Befriedigenderes als einen satten Kameraklick.

Die Mission:

Den Sound entwickeln, der sagt:

„Das war kein Schnappschuss. Das war Kunst.“

Bonuspunkt, wenn man denselben Klang auch gerne als Benachrichtigungston hätte.

 

5. Offizielle:r Filmrollen-Flüsterer:in

Manche Menschen können Pflanzen retten. Andere beruhigen Hunde. Und dann gibt es jene seltenen Talente, die wissen, warum sich eine Filmrolle exakt in dem Moment verklemmt, in dem man besonders cool sein wollte.

Dieser Job verlangt Geduld, Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, technische Probleme persönlich zu nehmen, aber elegant darüber hinwegzulächeln.

 

6. Leiter:in für fotografische Ausreden

Nicht jedes Bild wird ein Meisterwerk. Deshalb braucht jedes kreative Unternehmen jemanden, der stilvolle Begründungen liefert.

Klassiker wären:

· „Das Bild lebt mehr von der Idee.“

· „Die Unschärfe erzeugt Bewegung.“

· „Das Licht wollte heute etwas Eigenes erzählen.“

 

Eine Rolle mit hoher Verantwortung und noch höherer Improvisationskunst.

 

7. Fujifilm Trend-Radar für Café-Tisch-Ästhetik

Diese Person beobachtet weltweit, wie häufig Kameras, Sofortbilder und hübsche Notizbücher neben Cappuccino und Croissant fotografiert werden.

Ziel:

Herausfinden, ab wann etwas ein Trend ist und ab wann einfach alle dieselbe Holzplatte im selben Café benutzen.

 

8. Specialist for Accidental Masterpieces

Manchmal entstehen die besten Bilder aus Versehen:

Finger vor der Linse, schräger Horizont, jemand läuft durchs Bild – und plötzlich wirkt alles total avantgardistisch.

Dieser Job hätte die Aufgabe, solche Zufälle sofort als kreative Vision zu verkaufen.

 

9. Nostalgie-Produktberater:in mit Schalpflicht

Berät Kund:innen, welches Produkt am besten zu ihrer Persönlichkeit passt:

„Sie wirken wie jemand, der Sonnenuntergänge gern analog dramatisiert.“

oder

„Für Sie sehe ich ganz klar eine stilvolle Sofortbildphase.“

Niemand weiß, ob der Schal funktional ist, aber für die Glaubwürdigkeit wäre er unverzichtbar.

 

10. Head of Beautifully Unnecessary Limited Editions

Goldene Kamera? Matte Sonderfarbe? Verpackung mit exklusivem Design, die man eigentlich gar nicht wegwerfen möchte? Genau dafür wäre diese Abteilung da.

Das Ziel ist nicht Effizienz.

Das Ziel ist, dass Menschen sagen:

„Brauche ich das? Nein. Will ich das? Leider sehr.“

 

Fazit

Natürlich arbeitet Fujifilm in Wirklichkeit an hochspannenden, ernsthaften und technologisch beeindruckenden Themen. Aber ein kleines bisschen Fantasie schadet nie. Und wer weiß: Vielleicht fehlt in jeder guten Firma genau die eine Person, die hauptberuflich den perfekten Kameraklick testet oder Farben in Gefühle übersetzt.

 

Bis dahin bleibt uns nur, solche Stellen gedanklich auszuschreiben — und uns vorzustellen, wie gut „Chief Analog Nostalgia Officer“ wohl auf einer Visitenkarte aussehen würde.

 

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