Lago Maggiore im August: Mein ultimatives Fujifilm-Setup für Stresa & Umgebung
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Lago Maggiore im August: Mein ultimatives Fujifilm-Setup für Stresa & Umgebung
Es ist wieder so weit. Nach unserem ersten Besuch
am Lago Maggiore hat uns die Sehnsucht erneut gepackt. Dieses Jahr im August
geht es zurück nach Stresa. Wer schon einmal dort war, weiß: Das Licht
über den Borromäischen Inseln am frühen Morgen oder die pastellfarbenen
Fassaden der Grand Hotels haben eine ganz eigene Magie.
Doch als Fotograf und Familienmensch stellt sich
immer die gleiche Frage: Welches Setup nehme ich mit? Man will die
Qualität, aber man will auch nicht derjenige sein, der beim Familienausflug nur
mit Objektivwechseln beschäftigt ist.
Hier ist mein Plan für den zweiten Besuch –
inklusive Technik-Check und Geheimtipps.
Das
Dual-Body-Konzept: X-Pro 3 trifft auf X-H1
Warum zwei Kameras? Weil sie unterschiedlicher
nicht sein könnten und sich perfekt ergänzen.
- Die
Fujifilm X-Pro 3 (Das Herzstück): Sie ist meine Kamera für den
"Lifestyle". In den Gassen von Stresa oder beim Aperitivo am
Ufer ist sie unauffällig. Ich nutze sie fast ausschließlich mit
Festbrennweiten und meinen liebsten Filmsimulationen (Classic Negative ist
für Italien im August fast schon Pflicht).
- Die
Fujifilm X-H1 (Das Arbeitstier): Wenn wir auf dem Boot zu den Inseln sind
oder ich die Kinder beim Toben am Lido fotografiere, brauche ich den IBIS
(Bildstabilisator) und einen festen Griff. Die X-H1 ist ideal für längere
Brennweiten und Videos der Kids.
Die
Objektiv-Wahl: Weniger ist mehr (fast immer)
In meinem PGYTECH OnePro Focuz (der
übrigens dank des ergonomischen Tragesystems auch bei 30 Grad in Italien nicht
zur Last wird) landen folgende Schätze:
- XF 23mm
f2 R WR: Mein Standard auf der X-Pro 3. Weit genug
für die Architektur in Stresa, schnell genug für Schnappschüsse.
- XF 35mm
f1.4 R: Für das "Magic Bokeh" am Abend.
Wenn die Lichter auf der Isola Bella angehen, gibt es kein schöneres
Objektiv.
- XF
50-140mm f2.8 R LM OIS WR: Ja, es ist schwer. Aber für den Blick vom Mottarone
hinunter auf die sieben Seen oder um die Details der Palazzi vom Boot aus
einzufangen, ist es an der X-H1 unschlagbar.
- Ein
Ultraweitwinkel (z.B. XF 10-24mm):
Unverzichtbar für die Innenräume der Villa Taranto oder die engen Gassen
von Cannobio.
Stresa
"Take Two": Was man beim zweiten Besuch sehen muss
Die Borromäischen Inseln kennt jeder. Aber was
macht man, wenn man die Klassiker schon abgehakt hat?
1. Lake
Mergozzo
Nur ein Katzensprung von Stresa entfernt. Das
Wasser gilt als eines der saubersten in Europa. Es ist viel ruhiger als am Lago
Maggiore – perfekt für authentische Familienfotos ohne Touristenmassen im
Hintergrund.
2. Die
Eremitage von Santa Caterina del Sasso
Dieses Kloster klebt förmlich am Fels auf der
gegenüberliegenden Uferseite (Lombardei). Fahrt mit der Fähre rüber. Das Licht
am späten Nachmittag, wenn die Sonne auf die alten Mauern trifft, ist ein Traum
für jeden Fujifilm-User (Tipp: Astia oder Kodachrome Rezept
nutzen).
3. Mottarone
im Sonnenuntergang
Statt tagsüber hochzufahren, solltet ihr den
späten Nachmittag wählen. Der 360-Grad-Blick auf die Alpen und die Seen ist
gigantisch. Hier kommt das 50-140mm zum Einsatz, um die Gipfel der Schweizer
Alpen im Dunst freizustellen.
Ausrüstungs-Details:
Die kleinen Helfer
- Filter: Ein Polfilter
ist im August am See Pflicht, um das Glitzern auf dem Wasser zu
kontrollieren und das Blau des Himmels zu sättigen. Ein Mist-Filter
(z.B. Black Pro Mist) hilft, den harten Kontrast der Mittagssonne
etwas "analoger" wirken zu lassen.
- Der
Rucksack: Der PGYTECH OnePro Focuz ist mein
Favorit, weil ich durch den Seitenzugriff die X-Pro 3 in Sekunden
griffbereit habe, ohne den Rucksack abzusetzen – essenziell, wenn man mit
Kindern unterwegs ist, die nicht auf den "Foto-Moment" warten
wollen.
- Zusatzakkus: Die
X-Pro 3 und besonders die X-H1 fressen Akkus. Packt mindestens vier Stück
ein.
Fazit
Ein Familienurlaub am Lago Maggiore ist kein
reiner Fototrip, aber mit dem richtigen Setup fühlt es sich auch nicht wie
Arbeit an. Die Kombination aus der analogen Seele der X-Pro 3 und der Power der
X-H1 gibt mir die Freiheit, alles festzuhalten – vom Eisessen in Stresa bis zum
epischen Panorama auf dem Gipfel.
Genießt die "Dolce Vita" und vergesst
nicht, die Kamera auch mal wegzulegen und den Moment einfach nur mit den Augen
zu genießen!
Welches Setup nehmt ihr mit in den Sommerurlaub?
Schreibt es mir in die Kommentare!
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